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Arbeitsanweisung Bodenprobenentnahme |
Ziel
ist es reproduzierbare Analysenwerte
zur Berechnung einer Düngeempfehlung für den Schlag zu erhalten. Dazu ist eine
sorgfältige Bodenprobenentnahme Voraussetzung. Der Probennehmer ist für die Qualität
der Bodenproben maßgeblich verantwortlich, da durch natürliche Variation in der
Bodenstruktur der Analysenwert stark beeinflusst werden kann.
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Anforderungen an das
Personal zur Probennahme |
·
Landwirtschaftliche
Fachkenntnisse
·
Ausreichend
praktische Erfahrungen
·
Kenntnisse im
(Flur-) Kartenlesen
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Anzahl und Verteilung der
Einstiche |
Schlag unter 1 Morgen => 20 –
25 Einstiche
Schlag 1 Morgen – 1 ha => 25 –
30 Einstiche
Schlag über 1 ha => 30 – 35
Einstiche
Verteilung
der Einstiche z. B.:
offene Reihe: 10; begrünte Reihe: 10;
unter dem Stock: 10;
Keine
Einstiche:
Auf dem Vorgewende am Feldrand und in
Fahrspuren
Grundsätzlich
gilt: Die gezogene Bodenprobe muss
die beprobte Fläche in ihrer Gesamtheit repräsentativ wiedergeben. Bei
offensichtlich unterschiedlichem Wachstum der Reben innerhalb einer Anlage sind
getrennte Proben von den Wachstumszonen zu entnehmen.
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Benötigtes Arbeitsmaterial
zur Probennahme |
1 Bohrstock
1 Großer Hammer (Kopf aus Kunststoff)
1 Abdrehhebel = Auskratzer
1 Eimer + 1 Spachtel zum mischen des
Bodens
1 Eimer + 1 Sieb + 1 Holzkeitel zum
Sieben des Bodens bei Nmin- Untersuchung
1 Schälchen oder Beutel je Probe
1 Kugelschreiber; ggf. Schreibunterlage
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Probennahme mit dem
Bohrstock |
1)
Einstichstelle
von Pflanzenteilen freimachen und ggf. festtreten
2)
Bohrstock
vorsichtig bis zur 60-cm-Marke einschlagen
3)
Bohrstock
abdrehen und vorsichtig ausheben
4)
Bodenmaterial in
den Eimer auskratzen, evtl. in Oberboden (0-30 cm) und Unterboden (30-60cm)
teilen
5)
Nmin-
Untersuchung: Boden sieben
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Probenhandling |
1)
Probenschälchen
oder –beutel mit ca. 300 g Boden befüllen
2)
Probengefäß
eindeutig beschriften (Name, Bezeichnung, Bodentiefe)
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Lagerung von Nmin-Proben |
1)
Nmin-Proben
müssen nach der Beprobung in Kühlbehälter gelagert werden und während des
Transportes stets verschlossen sein (Nitrat-Gehalt steigt bei Wärmeeinwirkung!)
2)
Nach Abschluss
der Probennahme müssen die Proben auf -18°C tiefgefroren oder umgehend in das
Labor gebracht werden. Wir übernehmen hier sofort die weitere Aufbereitung.
3)
Für die
Einhaltung der Kühlkette ist unbedingt Sorge zu tragen
Bohrstock
und Sieb können bei uns ausgeliehen werden!